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Elektroakupunktur nach Dr. Voll (EAV)

Geschichte der Akupunktur

Die Akupunktur ist viele tausend Jahre alt. Die ersten Hinweise finden sich auf etwa 5000 Jahre alten Schriftrollen, die in China gefunden wurden, aber die Akupunktur ist wahrscheinlich noch älter und hat ihren Ursprung in Indonesien. Bis und mit der Periode der MING-Dynastie (1368 - 1644 n.Chr.) entwickelte sich die Akupunktur im gesamten asiatischen Raum und es gab zahlreiche medizinische Literatur und berühmte Akupunkteure. In der Zeit der MANDSCHU-Dynastie jedoch erlebte die Akupunktur eine deutliche Stagnation. Dafür hatte die Akupunktur durch von China zurückkehrende Missionare und Kaufleute in Europa eine erste, kurze Blüte. Der Einfluss der westlichen Kulturen wirkte aber auch auf China und beeinflusste dort die Medizin so stark, dass die Akupunktur in China bis in unsere Zeit hinein eine untergeordnete Rolle spielte. Erst im 20. Jahrhundert fand die Akupunktur ein zweites Mal ihren Weg nach Europa.

Was ist eigentlich Akupunktur

Die Akupunktur hat. wie jede andere Therapieform auch, ihre eigene Philosophie, ihren eigenen gedanklichen Hintergrund. Stark vereinfacht kann man sagen, dass die Akupunktur auf der Erkenntnis basiert, dass einzelne Linien, die auf der Körperoberfläche liegen, die sogenannten Meridianen, mit inneren Organen in Verbindung stehen. Auf diesen Meridiane liegen mehr als 800 Akupunkturpunkte. Durch das Reizen dieser Punkte mit sterilen Nadeln oder mit Strom, Licht, Hitze oder Druck ist es möglich, auf innere Organe und auf Funktionen des Körpers Einfluss zu nehmen. Aber es können auch Krankheiten mit der Akupunktur behandelt werden, die zumindest vordergründig nicht mit den Organen zu tun haben, wie Schlaflosigkeit, Depressionen, Allergien usw. Ausserdem berücksichtigt die Akupunktur auch die Lebensenergien, die in diesen Meridianen wie in einem geschlossenen Energiekreislauf fliessen. Darum werden die Meridiane auch als Energieleitwege bezeichnet.

Für die EAV sind neben den 12 klassischen Meridianen die neuen, von Voll gefundenen Energiebahnen von Bedeutung. Voll nannte sie Gefässe, um sie von den klassischen Meridianen zu unterscheiden.

Was ist EAV?

Die  Elektroakupunktur nach Voll, kurz EAV genannt, ist  eine moderne Diagnose- und Therapiemethode, mit der es gelingt, die oft versteckten, wirklichen Ursachen einer Krankheit aufzuspüren und zu behandeln.

Immer mehr Mediziner erkennen die grossartigen Möglichkeiten der EAV. Es gibt keine Methode, mit der man besser in das noch verborgene und unentdeckte Krankheitsgeschehen einsehen kann, als mit der EAV.

Aber die EAV ist auch geeignet, noch vor Ausbruch einer Krankheit, Störungen und Belastungen zu erkennen. Dazu gehören Umweltgifte, Medikamente, zahnärztliche Werkstoffe (z.B. Amalgam), Insektizide, Nahrungsmittelgifte und Allergene. Folgeschäden können vermieden, zumindest aber verringert werden. Auch die Zusammenhänge  zwischen verschiedenen Beschwerden lassen sich sicher erkennen.

Eine grossartige Möglichkeit ist die Medikamententestung sowie die Prüfung sämtlicher zahnärztlicher und anderer Materialien und Stoffe auf Ihre Verträglichkeit. Damit ermöglicht die EAV auch die Kontrolle der bisherigen Therapie und der eingesetzten Medikamente.

Zusätzlich besteht mit der EAV die Möglichkeit einer elektrophysikalischen Therapie durch spezielle niederfrequente Stromimpulse und des Einsatzes der EAV-Geräte zur Elektroakupunktur.

Die Geschichte der EAV

Wie so oft in der Medizin, handelt es sich auch hier, um die herausragende Pionierleistung eines einzelnen Forschers, von Dr.med.Reinhold Voll. Seine wichtigsten Leistungen sind: das exakte elektrische Finden der Akupunkturpunkte: die Messung der Widerstände dieser Punkte; ihre Zuordnung zu bestimmten Funktionen und Organen im Körper; die Entdeckung der Bedeutung der Zeigerabfälle: die diagnostische Umsetzung der Messergebnisse; die Möglichkeit Medikamente. Allergene, Lebensmittel u.a. auf ihren Nutzen oder Schaden hin zu überprüfen; die Entdeckung und Bewertung von neuen bis dahin unbekannten Meridianen und Akupunkturpunkten.

Die Bedeutung der Elektroakupunktur (EAP) und der Elektroakupunktur nach Voll (EAV)

Grundsätzlich muss zwischen der Elektroakupunktur (EAP) und der Elektroakupunktur nach Voll (EAV) unterschieden werden. Bei der Elektroakupunktur wird lediglich die Nadel durch kleinste Mengen Strom ersetzt. Bei der EAV werden bis zu 120 Akupunkturpunkte gemessen, die sich an Händen, Füssen und im Gesicht befinden. Die Werte geben Aufschluss über den Zustand der Organe, die mit den gemessenen Punkten in Verbindung stehen. Diese Werte führen zur diagnostischen Umsetzung der Messergebnisse. Mit Hilfe der Medikamententestung auf Punkte, deren Werte von den Normwerten abweichen, kann die medikamentöse Therapie festgelegt werden. Neben der Diagnose nach Voll können die Punkte dann auch mit verschiedenen Stromformen und Frequenzen therapiert werden.