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Materialtest -
Dentalmaterialien können die Gesundheit nachhaltig schädigen

Warnsignale

Zahlreiche Beschwerden können einen Hinweis auf individuell unverträgliche Zahnmaterialien geben.

Lokale Beschwerden im Mundraum:
  • wiederkehrende Zahnfleischentzündungen bzw. Zahnfleischrückgang (Parodontitis)
  • Geschmacksstörungen
  • Zungenbrennen
  • wiederkehrende Infekte (z.B.Aphthen)
Systemische  Beschwerden:
Befindlichkeitsstörungen wie
  • Müdigkeit
  • Energielosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Schlaflosigkeit
  • Konzentrationsschwäche
Erkrankungen des Nervensystems wie
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Migräne
  • Polyneuropathie (Missempfindungen)
Chronisches Müdigkeitssyndrom
MCS-Syndrom (übersteigerte Empfindlichkeit gegenüber Chemikalien)
Infektanfalligkeit
chronische Abwehrschwächen
Erkrankung des Verdauungstraktes
Störungen der Darmflora, Mykosen
Allergien
Muskelbeschwerden wie z.B. Missempfindungen und Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen bis hin zum Rheuma.

Individuelle Austestung

Nicht jedes Material darf in jeden Mund
Alle Dental materialien unterliegen einem kontinuierlichen Masseverlust. Das bedeutet, dass Kronen, Brücken, aber auch Zahnfüllungen ständig Bestandteile abgeben, die über den Speichel in den Blutkreislauf gelangen und vom Organismus gespeichert werden können. Das gilt längst nicht nur für Amalgam und andere minderwertige Legierungen, sondern auch für hochwertige Legierungen, besonders wenn sie falsch verarbeitet wurden. Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Gold- und Platinkonzentrationen im Stuhl nach Eingliederung edelmetallhal-tigen Zahnersatzes deutlich ansteigen. Drei Monate nach Eingliederung beträgt der Steigerungsfaktor noch sieben. Umweltmedizinische Studien zeigen auf, dass das Immunsystem durch solche Mengen gestört werden kann.

Ob und in welchem Ausmaß Dentalmaterialien bei einem Patienten zu Unverträglichkeiten führen, lässt sich allerdings pauschal nicht beurteilen. Um hier Sicherheit zu erlangen, bedient sich die biologische Zahnmedizin zusätzlich zur schulmedizinischen Basis spezieller Testverfahren. Neben bioelektrischen Methoden aus dem Bereich der komplementären Medizin (z.B. Elektro-akupunktur) und der Untersuchung von Speichelproben via Screening kommen auch innovative immunologische Tests zum Einsatz. Dabei arbeitet der biologisch orientierte Zahnarzt häufig im Netzwerk mit anderen Fachärzten und Therapeuten.

Lasst die Diagnose eine Materialbe-lastung erkennen, sollten die schädigenden Materialien entfernt und durch individuell verträgliche ersetzt werden. Dabei wird jedes neu einzubringende Material zunächst auf Körperverträglichkeit geprüft, also praktisch auf die individuelle Gesundheit "massgeschneidert". Erst wenn die Austestung ergibt, dass das Material vom Patienten auch vertragen wird, kann es in den Mund eingegliedert werden.

Hochwertiges Material

Biolegierungen haben sich bewährt
Eine allgemeine Verträglichkeit einer Legierung oder eines Materials gibt es nicht. Dass jeder Werkstoff die Anforderungen an Biokompatibilität, also Körperverträglichkeit, erfüllen muss, ist jedoch in der biologischen Zahnmedizin selbstverständlich.

In aller Regel werden in der ganzheitlichen Zahnmedizin sog. Biolegierungen verwendet. Dies sind z.B. hochkarätige Edelmetall-Legierungen, bei denen nicht nur eine erstklassige Qualität des Rohmaterials, sondern auch höchstmögliche Materialreinheit sichergestellt ist. Dies gilt auch bei Stoffen, die nur einen winzigen Bruchteil der Legierung ausmachen. Für Herstellung und Verarbeitung von Bio-Dentallegierungen hat die GZM in der „Dentale Produkte Kommission" strenge Maßstäbe entwickelt. Übrigens: Gerade für metallallergische oder elektrosensible Patienten stehen auch metallfreie Werkstoffe für Zahnsanierungen zur Verfügung. Füllungen, Inlays, Kronen und sogar mehrgliedrige Brücken können dank moderner Keramik völlig ohne jedes Metall hergestellt werden.

Grundsätzlich gilt in der biologischen Zahnmedizin, dass die Gesundheit des   Patienten   oberste   Priorität hat. Dadurch, dass jedes Material vor dem Einbringen auf individuelle Verträglichkeit (Biokompatibilität) getestet wird, ist sichergestellt, dass der Zahnersatz oder die Füllung mit dem ganzen Körpers bestmöglich harmoniert.

Biokompatible Verarbeitungstechnik

Zahnarzt und Dentallabor -Kooperation zum Nutzen des Patienten
Neben der Sicherstellung der individuellen Materialverträglichkeit stellt die Verarbeitungstechnik im Labor einen weiteren wichtigen Faktor bei der Vermeidung von gesundheitlichen Belastungen durch Dentalmaterialien dar. Um Qualitätsminderungen während der Verarbeitung zu minimieren, muss die Technik {z.B. das Gießverfahren) exakt auf den verwendeten Werkstoff abgestimmt werden.

Biologisch orientierte Zahnärzte arbeiten daher häufig im Netzwerk mit kompetenten Dentallaboren, die genau wie sie nach den Grundsätzen der Gesunderhaltung ihrer Patienten arbeiten.

Um hier hochwertige Standards zu schaffen und auf breiter Basis sicherzustellen, erarbeitet die GZM gemeinsam mit ihren Partnern Quafitätsrichtlinien für biokompatible Herstellungsverfahren. Sie schult und zertifiziert Dentallabore, die ihre Arbeit an den Grundsätzen der biologischen Zahnmedizin ausrichten.